Wann ist die Zeitumstellung in der Schweiz?
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Die letzte Zeitumstellung in der Schweiz war am Sonntag, 25. Oktober 2026: Um 3 Uhr wurden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt. Die nächste Umstellung auf Sommerzeit ist am 28. März 2027, dann springen die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr. Die Schweiz übernimmt die Termine der EU.
Quelle: Sommerzeitverordnung (SR 941.299.1), Art. 1 und 2 und weitere unten
Nach welcher Regel wird die Uhr umgestellt?
Die Termine stehen in der Sommerzeitverordnung des Bundesrats (SR 941.299.1). Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März um 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Dann wird die Uhr von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober um 3 Uhr Sommerzeit, die Uhr springt zurück auf 2 Uhr. Art. 1 der Verordnung hält fest, dass die Schweiz die Sommerzeit für den gleichen Zeitraum festlegt wie die Europäische Union.
Nach dieser Regel haben wir die nächsten Termine berechnet:
| Jahr | Beginn Sommerzeit (2 Uhr wird 3 Uhr) | Ende Sommerzeit (3 Uhr wird 2 Uhr) |
|---|---|---|
| 2027 | 28. März | 31. Oktober |
| 2028 | 26. März | 29. Oktober |
| 2029 | 25. März | 28. Oktober |
| 2030 | 31. März | 27. Oktober |
| 2031 | 30. März | 26. Oktober |
2026 dauerte die Sommerzeit vom 29. März bis zum 25. Oktober. Diese Daten hat das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS) im März 2026 und im Oktober 2025 bekanntgegeben.
Wer ist in der Schweiz für die Zeit zuständig?
Das METAS in Bern-Wabern realisiert und verbreitet die offizielle Schweizer Zeit. Dazu betreibt es mehrere Atomuhren, die laufend miteinander verglichen werden. Die Daten fliessen in die koordinierte Weltzeit UTC ein, die das Internationale Büro für Mass und Gewicht in Paris aus rund 350 Atomuhren von über 60 Laboratorien berechnet. Eine der genauesten Uhren der Welt steht im METAS: die Cäsium-Fontäne FoCS-2. Zwei solche Uhren würden laut METAS erst nach 30 Millionen Jahren um eine Sekunde voneinander abweichen.
Was bedeutet die Umstellung im Alltag?
Smartphones, Computer und Funkuhren stellen sich automatisch um. Von Hand anpassen musst du meist Backofen, Mikrowelle, Autouhr und ältere Wecker. Der Sonntag im März hat nur 23 Stunden, der Sonntag im Oktober 25 Stunden. Wer in dieser Nacht arbeitet oder unterwegs ist, sollte Fahrpläne und Dienstzeiten genau prüfen.
Gibt es Unterschiede zwischen den Kantonen? Nein. Die Sommerzeit gilt laut Bundesrecht in der ganzen Schweiz gleich. Laut METAS stellen in derselben Nacht auch die meisten anderen europäischen Länder um, weil die Schweiz die Regel der EU übernimmt.
Häufige Fragen dazu
Werden die Uhren im Herbst vor- oder zurückgestellt?
Im Herbst werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt, von 3 Uhr auf 2 Uhr. Im Frühling springen sie eine Stunde vor, von 2 Uhr auf 3 Uhr. Die Nacht im März ist dadurch eine Stunde kürzer.
Gibt es eine Winterzeit?
Nein. Laut METAS gibt es nur Normalzeit und Sommerzeit. Normalzeit ist in der Schweiz seit mehr als 125 Jahren die mitteleuropäische Zeit (MEZ).
Schafft die Schweiz die Zeitumstellung ab?
Die Schweiz legt die Sommerzeit laut Art. 1 der Sommerzeitverordnung für den gleichen Zeitraum fest wie die Europäische Union. Ändert die EU ihre Regel, müsste der Bundesrat entscheiden, ob die Schweiz folgt.
Was passiert mit der doppelten Stunde im Herbst?
Die Stunde von 2 bis 3 Uhr kommt in der Nacht der Umstellung zweimal vor. Die Verordnung bezeichnet die erste als 2 A und die zweite als 2 B (Art. 3).
Quellen
- Sommerzeitverordnung (SR 941.299.1), Art. 1 und 2 , abgerufen am 25.10.2026
- Eidgenössisches Institut für Metrologie (METAS): Sommerzeit 2026, Medienmitteilung vom 24. März 2026 , abgerufen am 25.10.2026
- METAS: Uhren auf Normalzeit zurückstellen, Medienmitteilung vom 21. Oktober 2025 , abgerufen am 25.10.2026
- METAS: Realisierung und Verbreitung der Schweizer Zeit , abgerufen am 25.10.2026
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